Herzlich Willkommen ترحيب

beim praxisorientierten Forschungsvorhaben PERSPEKTIVWECHSEL تغيير منظور

Herzstück unseres Forschungsvorhabens PERSPEKTIVWECHSEL ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Projekten aus der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg, die mit oder von geflüchteten Menschen durchgeführt werden. Gemeinsam bearbeiten wir Fragen zum Gelingen von Integration vor Ort – in Wirtschaft, Kultur und Quartier. Unser PERSPEKTIVWECHSEL besteht darin, mit Geflüchteten zu forschen –  nicht über sie. Sie wirken als Expert*innen ihrer Lebenswelt aktiv mit. Projektverantwortliche, Träger und Forschung bringen Erfahrungen aus der Projektumsetzung, methodisches Wissen und Kontakte ein. Verschiedene Blickwinkel verbessern die Qualität der Projekte und ermöglichen praktische Impulse. >> Mehr zum Forschungsvorhaben (pdf)

Gemeinsam forschen und verändern: Wir laden interessierte Projekte herzlich ein, an diesem PERSPEKTIVWECHSEL mitzuwirken. Eine Interessenbekundung kann bis zum 10. Januar 2019 (Fristverlängerung!) eingereicht werden. Wir wählen anschließend bis zu sechs Projekte für die begleitende Forschung aus. Mit ihnen reflektieren wir den Stand des Erreichten, identifizieren Hürden und Wirkungen. Die Ergebnisse sollen schon während des gesamten Forschungsprozesses in die Vor-Ort-Praxis hineinwirken, Veränderungen anstoßen und für alle Beteiligten einen Mehrwert erbringen. Wir führen z.B. Gespräche mit Trägern, organisieren Workshops mit Teilnehmer*innen, werten gemeinsam Ergebnisse aus und erproben neue Wege für mehr Teilhabe. Umfang und Vorgehensweisen stimmen wir mit den Projekten individuell ab. Der Mehraufwand wird honoriert.

Wissen und Erfahrungen teilen: Für alle Interessierten organisieren wir Veranstaltungen zu zentralen Forschungs- und Praxisfragen im Arbeitsfeld Integration und Teilhabe, z.B. Empowerment, Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit, Umgang mit Populismus und Diskriminierung sowie Teilhabeketten über das Projektende hinaus.

Wir freuen uns auf Ihre Interessenbekundung, auf große und kleine Träger, mehr oder weniger erfahrene Initiativen, haupt- oder ehrenamtlich durchgeführte Projekte.

>> Mitmach-Aufruf (pdf)

>> Zur Online-Interessenbekundung

Partizipativ forschen

… heißt, die Perspektive aller Beteiligten einzubeziehen, partnerschaftlich zusammenzuarbeiten und gemeinsam Veränderung zu bewirken. Was trägt zum Projekterfolg bei und wie lassen sich Hürden mindern? Wie werden Zugänge in Wirtschaft und Gesellschaft erleichtert? Wie lässt sich Erreichtes auch über das Projektende hinaus verstetigen? Diesen Fragen wollen wir ganz konkret auf Projektebene bearbeiten und gemeinsam mit allen Beteiligten praktische Lösungswege suchen. Die Erkenntnisse dienen nicht nur der Forschung, sondern ebenso der Qualifizierung der Projekte.

Teilhabe unterstützen

Wie die meisten Projekte wollen auch wir dazu beitragen, die Teilhabechancen geflüchteter Menschen zu stärken – in Wirtschaft, Kultur und im Quartier. Was bedeutet Teilhabe für Geflüchtete? Wie verbessern Projekte ihr alltägliches Leben und ihre Zukunftschancen? Wie lassen sich Teilhabeketten über das Projektende hinaus ermöglichen? Darauf suchen wir gemeinsam mit Ihnen forschungs- und praxisrelevante Antworten. Der partizipative Ansatz bietet allen Beteiligten persönliche Entwicklungschancen. Vorhandene Kompetenzen können eingebracht, neue erworben werden.

Kompetenzen bündeln

… um Forschung und Projektarbeit weiterzuentwickeln: Projektmitarbeiter*innen kennen sich aus mit den Zielen und Dynamiken ihrer Projekte. Forscher*innen verfügen über Kenntnisse zu Befragung, Beobachtung, Datenauswertung. Die Geflüchteten wiederum sind Experten ihrer Lebenswelt. Das Zusammenführen unserer Kompetenzen und Erfahrungen soll zum Empowerment aller Beteiligten beitragen und neue Ressourcen erschließen, z.B. in Wirtschaft, Netzwerke und  Nachbarschaften.