Gemeinsam forschen und verändern

Wir haben sechs interessierte Projekte eingeladen, das Forschungsvorhaben PERSPEKTIVWECHSEL gemeinsam mit uns umzusetzen. Zusammen reflektieren wir den Stand des Erreichten in den Projekten, identifizieren Hürden und Wirkungen. Die Ergebnisse sollen schon während des gesamten Forschungsprozesses in die Vor-Ort-Praxis hineinwirken, Veränderungen anstoßen und für alle Beteiligten einen Mehrwert erbringen. Wir führen z.B. Gespräche mit Trägern, organisieren Workshops mit Teilnehmer*innen, werten gemeinsam die Ergebnisse aus und erproben neue Wege für mehr Teilhabe. Umfang und Vorgehensweise stimmen wir mit den Projekten individuell ab.

Wissen und Erfahrungen teilen: Für alle beteiligten Projekte sowie darüber hinaus am Forschungsvorhaben Interessierte organisieren wir Veranstaltungen zu zentralen Forschungs- und Praxisfragen im Arbeitsfeld Integration und Teilhabe, z.B. zu Empowerment, Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit, Umgang mit Populismus und Diskriminierung sowie Teilhabeketten über das Projektende hinaus.

Partizipativ forschen

… heißt, die Perspektive aller Beteiligten einzubeziehen, partnerschaftlich zusammenzuarbeiten und gemeinsam Veränderung zu bewirken. Was trägt zum Projekterfolg bei und wie lassen sich Hürden mindern? Wie werden Zugänge in Wirtschaft und Gesellschaft erleichtert? Wie lässt sich Erreichtes auch über das Projektende hinaus verstetigen? Diesen Fragen wollen wir ganz konkret auf Projektebene bearbeiten und gemeinsam mit allen Beteiligten praktische Lösungswege suchen. Die Erkenntnisse dienen nicht nur der Forschung, sondern ebenso der Qualifizierung der Projekte.

Teilhabe unterstützen

Wie die meisten Projekte wollen auch wir dazu beitragen, die Teilhabechancen geflüchteter Menschen zu stärken – in Wirtschaft, Kultur und im Quartier. Was bedeutet Teilhabe für Geflüchtete? Wie verbessern Projekte ihr alltägliches Leben und ihre Zukunftschancen? Wie lassen sich Teilhabeketten über das Projektende hinaus ermöglichen? Darauf suchen wir gemeinsam forschungs- und praxisrelevante Antworten. Der partizipative Ansatz bietet allen Beteiligten persönliche Entwicklungschancen. Vorhandene Kompetenzen können eingebracht, neue erworben werden.

Kompetenzen bündeln

… um Forschung und Projektarbeit weiterzuentwickeln: Projektmitarbeiter*innen kennen sich aus mit den Zielen und Dynamiken ihrer Projekte. Forscher*innen verfügen über Kenntnisse zu Befragung, Beobachtung, Datenauswertung. Die Geflüchteten wiederum sind Experten ihrer Lebenswelt. Das Zusammenführen unserer Kompetenzen und Erfahrungen soll zum Empowerment aller Beteiligten beitragen und neue Ressourcen erschließen, z.B. in Wirtschaft, Netzwerke und  Nachbarschaften.